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Teamentwicklung

Wenn im Meeting alle nicken und danach nichts passiert.

Teamentwicklung bei NUNDU ist kein Programm für bessere Stimmung. Sie klärt, woran sich ein Team gemeinsam orientiert, und gibt ihm eine Sprache für das, was zwischen den Beteiligten tatsächlich geschieht.

2 Tageplus Vor- und Nachbereitung
6 bis 16 Personenim Team oder bereichsübergreifend
Inhouse oder externdeutschlandweit
Vorgesprächevertraulich und bedarfsgerecht

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Was ein Team blockiert, steht selten auf der Tagesordnung.

Die meisten Teams arbeiten nicht schlecht zusammen. Sie arbeiten aneinander vorbei, ohne dass es jemand benennt. Wenn Sie zwei oder mehr dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein Gespräch.

01 Entscheidungen dauern

Alle wirken einverstanden, trotzdem bewegt sich nichts. Die eigentlichen Einwände kommen nach dem Meeting, auf dem Flur.

02 Dieselben Reibungen kehren wieder

Ein Thema ist besprochen und taucht drei Monate später unverändert wieder auf. Nur die Beteiligten sind müder.

03 Das Team ist gewachsen

Was zu sechst selbstverständlich war, muss zu sechzehnt ausgesprochen werden. Nur weiß niemand genau, wie.

04 Neue Führung, alte Muster

Die Rolle hat gewechselt, die eingespielten Wege sind geblieben. Erwartungen werden vermutet statt geklärt.

05 Die Belastung sitzt bei wenigen

Einige tragen deutlich mehr als andere. Alle wissen es, keiner spricht es an, und irgendwann geht jemand.

06 Zusammenarbeit über Bereiche

Zwei Abteilungen brauchen einander und behindern sich. Jede Seite handelt für sich völlig nachvollziehbar.

Nicht sicher, ob Teamentwicklung das Richtige ist? Genau dafür ist das Vorgespräch da.

Situation schildern

Woran wir arbeiten

Vier Bausteine, immer an Ihren echten Situationen.

Kein Frontalprogramm und keine Übungen ohne Bezug. Wir arbeiten an dem, was in den Vorgesprächen tatsächlich aufgetaucht ist. Die Bausteine sind der Rahmen, die Beispiele kommen aus Ihrem Alltag.

Die zwei Beschreibungen

Warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig verschieden schildern und beide recht haben. Das Team lernt, den Unterschied als Information zu lesen statt als Charakterfrage.

Das Unausgesprochene

Erwartungen, die nie formuliert wurden und trotzdem gelten. Wir machen sichtbar, was unausgesprochen steuert, was Veränderung blockiert und was es im Alltag kostet.

Die gemeinsamen Bezugspunkte

Woran orientiert sich das Team, wenn niemand zusieht? Wir klären, was gemeinsam zählt, und übersetzen es in Absprachen, die auch unter Druck halten.

Der Transfer in den Alltag

Konkrete Vereinbarungen, wer was ab wann anders macht. Plus die Frage, woran Sie in acht Wochen merken werden, ob es getragen hat.

Der Weg

Vier Etappen, von der ersten Frage bis in den Alltag.

Vorgespräch

ca. 60 Min. · kostenfrei

Ein Gespräch mit den Verantwortlichen. Wir klären, worum es geht, was schon versucht wurde und woran Sie merken würden, dass sich etwas verändert hat. Danach sagen wir Ihnen ehrlich, ob wir die Richtigen sind.

Standortbestimmung

2 bis 3 Wochen vorher

Vertrauliche Einzelgespräche mit allen Teammitgliedern, digital oder vor Ort. So wird sichtbar, was im Team unausgesprochen wirkt. In die Gestaltung fließen nur Muster ein, keine Namen.

Die gemeinsamen Tage

2 Tage

Die vier Bausteine, angewendet auf Ihre echten Situationen. Am Ende stehen eine gemeinsame Sprache, ein klarerer Blick auf das, was im Team wirkt, und konkrete Orientierung für den Alltag.

Transfer

nach 6 bis 10 Wochen

Der Punkt, an dem Entwicklung üblicherweise versandet. Deshalb gehört ein halber Tag dazu: Was ist geblieben, wo sind alte Muster zurückgekehrt und was braucht es, damit die Veränderung im Alltag trägt?

Tafel — Vom Nebeneinander zur AusrichtungDraufsicht
Vorher Unterschiedliche Menschen, jeder für sich richtig Nachher Dieselben Menschen, eine gemeinsame Richtung
Lesart: Die Menschen bleiben unterschiedlich. Was sich verändert, ist der gemeinsame Bezugspunkt, an dem sie sich orientieren.

Was sich ändert

Der Unterschied zeigt sich nicht am letzten Tag, sondern acht Wochen später.

Nämlich daran, ob die gemeinsamen Begriffe im Alltag auch das Handeln prägen, wenn es unbequem wird.

Vorher

  • Die echten Einwände kommen nach dem Meeting.
  • Konflikte wirken wie Charakterfragen.
  • Absprachen halten bis zum nächsten Terminstress.
  • Unterschiedliche Arbeitsweisen kosten Energie.
  • Jeder Klärungsversuch beginnt bei null.

Nachher

  • Einwände kommen in den Raum, in dem entschieden wird.
  • Das Team kann benennen, was geschieht, ohne persönlich zu werden.
  • Vereinbarungen tragen auch unter Druck.
  • Unterschiede werden nutzbar statt teuer.
  • Es gibt eine gemeinsame Sprache, auf die man zurückgreift.
Wir haben kein Training bekommen. Wir haben eine gemeinsame Sprache dafür bekommen, was bei uns passiert, und gelernt, anders damit umzugehen. Das nutzen wir ein Jahr später noch.
Geschäftsführer · Maschinenbau

Die Grundlage

Kein Methodenkoffer, sondern klare Orientierung.

Unsere Arbeit folgt fünf Orientierungen, die für Menschen wie für Organisationen gelten. In der Teamentwicklung stehen zwei davon im Vordergrund.

Orientierung 02 · Wahrnehmung

Dasselbe Gelände, ein anderer Blick.

Zwei Menschen beschreiben dieselbe Situation, und beide haben recht. Solange jeder nur die eigene Beschreibung kennt, entstehen Missverständnisse, die wie Charakterfragen aussehen.

Orientierung 02 ansehen →
Orientierung 04 · Ausrichtung

Viele Einzelne. Eine gemeinsame Richtung.

Menschen verbinden sich nicht über Nähe, sondern über Ausrichtung. Sie müssen nicht gleich denken. Entscheidend ist, dass klar ist, was gemeinsam zählt.

Orientierung 04 ansehen →

Häufige Fragen

Was Verantwortliche vor der Entscheidung wissen wollen.

Muss die Führungskraft dabei sein?

In aller Regel ja. Die Führungskraft ist Teil der Zusammenarbeit und sollte deshalb auch Teil der Entwicklung sein. Wenn Gründe dagegen sprechen, besprechen wir das im Vorgespräch und gestalten den Ablauf entsprechend.

Was ist, wenn ein Konflikt im Raum steht?

Dann arbeiten wir daran, allerdings nicht als Schlichtung. Ein Konflikt sagt meist etwas über die Zusammenarbeit als Ganzes. Wenn die Lage sehr verhärtet ist, klären wir im Vorgespräch, ob zunächst eine gezielte Konfliktklärung sinnvoll ist, bevor wir in die gemeinsamen Tage gehen.

Wie vertraulich sind die Einzelgespräche?

Vollständig. Was einzelne Personen sagen, wird nicht weitergegeben, auch nicht an die Führungskraft. In die Gestaltung der Tage fließen nur Muster ein, keine Zuordnungen. Diese Zusage ist die Voraussetzung dafür, dass die Standortbestimmung überhaupt etwas zutage fördert.

Reichen zwei Tage wirklich?

Zwei Tage können bereits sehr viel bewegen. Die Standortbestimmung davor sorgt dafür, dass wir an den richtigen Punkten ansetzen, der Transfertermin danach hilft, das Erarbeitete im Alltag zu verankern und weiterzuentwickeln.

Können wir das mit anderen Formaten kombinieren?

Ja, und häufig ist das sinnvoll. Teamentwicklung wirkt stärker, wenn Führungskräfte parallel an ihrer eigenen Wahrnehmung arbeiten. Auch die Antriebsfeder-Analyse lässt sich einbinden, wenn sehr unterschiedliche Arbeitsweisen im Team aufeinandertreffen.

Was kostet die Begleitung?

Das hängt von Dauer, Gruppengröße und Umfang der Standortbestimmung ab. Nach dem Vorgespräch erhalten Sie ein konkretes Angebot. Das Vorgespräch selbst ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts.

Der nächste Schritt

Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem Gespräch über das Gelände. Auch diese.

Erzählen Sie uns, was in Ihrem Team gerade passiert. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Teamentwicklung der richtige Weg ist oder ob etwas anderes besser passt. Sie hören innerhalb von zwei Werktagen persönlich von uns.

Wir arbeiten mit wenigen Organisationen gleichzeitig. Nicht aus Prinzip, sondern aus Sorgfalt.